08.12.2016

Schwimmtrainingslager Lignano

Das Training für 2017 ist mittleweile schon wieder ein paar Wochen alt und wir legen heuer im Winter/Frühjahr den Schwerpunkt vermehrt auf das Schwimmen. Das ist vor allem immer noch meine große Schwäche, aber die bisher gesetzten Maßnahmen greifen schon ziemlich gut und ich fühle mich im Wasser wohl wie noch nie. Babsi ist ja als sehr gute Schwimmerin bekannt, möchte sich aber natürlich auch noch weiter verbessern. Bekanntlich lernt man in dieser Disziplin ja nie aus...

 

Um den Schwerpunkt zu vertiefen waren wir über den Marienfeiertag mit einer Trainingsgruppe vier Tage in Lignano um dort im Olympic Aquatic Center im 50 Meter Becken an unserer Technik zu feilen. Insgesamt 6 Einheiten und knapp 24km wurden absolviert, inklusive Stabitraining und Mobilisierungsübungen als Abendeinheit.

 

Tolle und vor allem lehrreiche Tage waren das, in denen das Dolce Vita natürlich nicht fehlen durfte - frei nach dem Motto: "if you train hard, all you need is all you can eat!"

01.11.2016

Offseason

Wir befinden uns mittlerweile in der vierten Woche unserer Offseason und starten nun schön langsam wieder mit dem Training. Ein bisschen Schwimmen, spezifisches Krafttraining und die ersten kurzen Laufeinheiten als Eingewöhnung für den Einstieg kommende Woche in die Wettkampfvorbereitungen 2017.

 

In den letzten Wochen standen vor allem die Regeneration mit viel Ruhe, Massagen und Sauna im Mittelpunkt, wobei wir die eine oder andere Bergtour unternommen haben und durch einen kurzfristigen Wintereinbruch sogar die Möglichkeit hatten, unsere Tourenski auszuwintern.

 

Wir genießen daher die letzten ruhigen Tage bevor es mit dem Training für den Wettkampfhöhepunkt im nächsten Jahr, dem Ironman in Klagenfurt, los geht!

09.10.2016

Halbmarathon Graz

Als letzten Wettkampf in dieser Saison haben wir uns den Halbmarathon in Graz ausgesucht. Babsi und ich konnten uns auf den Lauf aber nicht wirklich vorbereiten, nach Jesolo war bei uns beiden die Luft ziemlich heraussen.

 

So standen wir ohne große Erwartungen an der Startlinie und nahmen mit über 2.200 Läufern die 21,1km lange Strecke in Angriff. Es war kalt aber sonnig, an den Hotspots wurde richtig Stimmung gemacht und so verflogen die Kilometer recht schnell. Hart war es trotzdem, da wir muskulär einfach müde waren, doch wir versuchten das Beste daraus zu machen und den Lauf einigermassen zu geniessen.

 

Nach 01:31:19h war ich im Ziel, Babsi finishte 5 Minuten später und wurde hervorragende Zweite in ihrer Altersklasse.

 

Nun hat die Offseason für uns endgültig begonnen und wir legen die nächsten 3-4 Wochen die Füße hoch, bevor im November der Aufbau für den Ironman Klagenfurt 2017 beginnt.

 

Stay tuned!

25.09.2016

Ligertri Jesolo - Olympische Distanz

Es sollte unser letzter Triathlon in dieser Saison werden und Jesolo schien uns dafür die beste Destination zu sein. In Österreich herrscht zwar derzeit auch schönes Herbstwetter aber in Italien ist noch Spätsommer mit dementsprechend angenehmen Temperaturen am Morgen wie auch am Abend. Als Abschluss einen Bewerb mit dem Dolce Vita zu verbinden und Sonne zu tanken - was gibt es Schöneres?

 

Organisiert wurde das Ganze wieder von Markus Ressler, dem Head Coach von trialize.

Die Anreise am Freitag, und damit zwei Tage vor dem Rennen, war unkompliziert. Bei der Ankunft waren wir sofort begeistert von der Atmosphäre und dem schönen Hotel. Gutes Essen am Abend und das schöne Zimmer taten ihr Übriges. Am Samstag ein leckeres Frühstück, danach anfeuern beim Sprint Bewerb und den restlichen Tag faulenzen am Strand - das Leben ist schön!

 

Am Sonntag mussten wir uns um nichts kümmern, Markus hatte bereits in der Früh die Startunterlagen für uns abgeholt, somit entspannt aufstehen, frühstücken und dann alle Sachen herrichten - der Start war ja erst um 10:30 Uhr.

 

Einchecken, aufwärmen und dann ging`s zuerst für die Damen los. Es war etwas windig an diesem Tag und das Meer dadurch unruhig. Auch war zu erkennen, dass die Strömung ziemlich stark war, für unseren ersten Bewerb mit Schwimmen im offenen Meer also spannende Voraussetzungen.

 

Der Startschuß fiel und Babsi stürzte sich in die Fluten, wobei auf den ersten 50 Metern durch das seichte Wasser kein Schwimmen, sondern ein Weiterkommen nur mittels Delpfinsprüngen möglich war. Sie war lange hinter der Führenden, leider übersah sie nach der Wende eine Boje und wurde nicht darauf aufmerksam gemacht. Erst viel zu spät schickte sie der Begleitkajakfahrer wieder zurück und sie verlor ca. 5 Minuten. Als Vierte aus dem Wasser ging es 300 Meter über den Starnd bis in die Wechselzone - die Führende, eine ausgezeichnete Schwimmern, hatte hier aber bereits 10 Minuten Vorsprung.

 

Mittlerweile war auch ich schon fest am Kämpfen gegen Wellen und Strömung, wobei es mir trotz der widrigen Bedingungen überraschenderweise sehr gut ging. Auch weil es der erste Bewerb heuer war, bei dem ich gar keine Schulterschmerzen mehr hatte. Bis knapp vor der Wende konnte ich eine große Gruppe halten, dann verlor ich sie durch den immer höher werdenden Wellengang aber und zurück ging es (mit der Strömung) fast alleine. Die Strecke war auch (wie schon am Vortag beim Sprint) um einiges länger und nach 35 Minuten und knapp 1.900 Metern lief ich ebenfalls in die Wechselzone.

 

Babsi war schon am Rad und machte richtig Druck. Es dauerte auch nicht lange und sie fuhr auf Platz 2 nach vorne. Nach knapp 40 Kilometern und 01h 07min ging es zurück nach T2.

 

Ich hatte am Rad von Beginn weg nicht die besten Beine, versuchte aber das Optimum herauszuholen und das Rennen zu geniessen. Obwohl die Strecke komplett flach ist, kam auf der zweispurigen 5 Kilometer langen Pendelstrecke keine Draftingproblematik auf und es wurde bis auf ein paar Ausnahmen sehr fair gefahren. Nach 01h und 01min kam auch ich zurück in die Wechselzone.

 

Babsi gab auf der Laufstrecke inzwischen Alles, um noch zur Führenden aufzuschliessen, konnte den Rückstand aber schlußendlich nicht aufholen. Nach 02h und 33min als Zweite Overall lief sie durch`s Ziel - ein mehr als tolles Ergebnis und ein würdiger Abschluss einer tollen Saison!

 

Ich fühlte  ich beim Laufen dann wieder sehr gut und konnte meine angepeilte Zeit für die 10 Kilometer Strecke auch erreichen. Die Streckenführung ist einfach super -  direkt am Lido teilweise durch Sand und ein tolles Publikum lassen die Zeit wie im Flug vergehen.

Nach 02h und 25min lief ich durch den Zielbogen und freute mich riesig über unseren gelungen Saisonabschluss!

10.09.2016

SuperTri Königsdorf

Ein Jahr nach meinem ersten Stockerlplatz in der AK bei einem Triathlon über die Mitteldistanz, freute ich mich besonders auf dieses Rennen, auch weil diesmal Babsi mit am Start war. Für mich ist dieser Bewerb auf jeden Fall das Saisonhighlight und ich hoffte im Vorfeld, dass es dies auch für Babsi werden würde.

 

Die Radstrecke war heuer auf Wunsch der Athleten von 90km auf 60km verkürzt worden, die restlichen Distanzen von 1,5km Schwimmen und 12km Laufen blieben aber unverändert.

 

Heiß würde es werden, das war klar - bis zu 30 Grad heiß sogar. Bei Ankunft am Gelände hörten wir auch schon den Platzsprecher erwartungsgemäß das Neoprenverbot ankündigen.

 

Startunterlagen holen, einchecken und dann blieb noch Zeit, um uns gut aufzuwärmen.

 

Um 11:30 Uhr startete die Hobbydistanz und 5 Minuten später fiel der Startschuß für uns.

Gemeinsam mit Babsi und 6 meiner Teamkollegen stürzte ich mich aus der ersten Reihe in die Fluten und konnte dadurch auch gröbere Schlägereien vermeiden. Babsi blieb links von mir und wir schwammen Seite an Seite (mit einem kleinen Umweg durch ein Mißverständniss) bis zur ersten Boje. Dort schwammen wir auf eine kleine Gruppe auf und ich verlor etwas den Kontakt zu ihr, doch hielt sich der Zeitverlust in Grenzen. Schnell gewechselt und raus auf die Straße.

 

Nach ca. einem Kilometer gleich der erste (und einzige Anstieg) mit 10% Steigung. Ich fühlte mich gut und hatte richtig Druck am Pedal. Bei der Abfahrt mehr als 80km/h, die Zipp Disc brüllte richtig laut und kurz darauf fuhr ich auf Babsi auf. Ein kurzer Wortwechsel, ich sah es ging ihr sehr gut, und weiter ging es was die Wadln hergaben.

 

Die zweite Runde verlief ähnlich nur mit mehr Wind, auf den letzten 15km fuhr ein guter Bekannter eines anderen Sportvereins auf mich auf und wir kamen gemeinsam nach T2.

 

Socken und Laufschuhe an und gemeinsam nahmen wir die 3 Runden der recht anspruchsvollen Laufstrecke mit Schotter und Asphaltwegen in Angriff. Die Hitze war inzwischen mörderisch und wir kühlten uns so gut es ging bei den beiden Labestationen. Seite an Seite, dann einmal er vor mir und dann wieder ich, gingen wir bei jedem Kilometer mehr an unser Limit.

 

In Runde 3 sahen wir die bis dahin Führende mit Kreislaufproblemen an der Strecke liegen, der Krankenwagen war bereits bei ihr. Ich wusste, Babsi war bis dahin erste Verfolgerin und nun neue Führende, wenn sie es durchhalten würde. Ich nahm nochmal alles was ich hatte, attackierte in einer Steigung und riss ein Loch auf, dass mein Mitstreiter auf den letzten beiden Kilometern nicht mehr zulaufen konnte.

 

Mit einer neuen persönlichen Laufbestzeit auf dieser Strecke und als Gesamt 12.er kam ich in`s Ziel, die Freude war riesig!

 

Und Babsi? Babsi schaffte es tatsächlich und holte sich souverän ihren ersten Gesamtsieg - was für ein Erfolg!!!

27.08.2016

Faakersee Triathlon

Im Gegensatz zu Fürstenfeld gab es an diesem Rennwochenende Sonnenschein pur und Temperaturen nahe der 30 Grad Grenze. Somit freuten wir uns noch mehr auf diesen Bewerb über die olympische Distanz, auch weil wir 6 Tage nach dem letzten harten Rennen gespannt waren, wie wir uns hier schlagen würden.

 

Einmal Elite, immer Elite (kennen wir ja schon), stand ich mit den Besten Athleten aus dem Alpe Adria Raum am Start, dasselbe galt auch für Babsi, die sich 40 Minuten nach mir in die kühlen Fluten stürzte.

Neopren war diesmal erlaubt und um 10:10 Uhr fiel der Startschuß. Diesmal konnte ich sogar einige Zeit mit 2 Athleten mithalten (obwohl die Beine im Wasser extrem müde waren) und musste nicht alles alleine schwimmen, das gab mir wirklich Motivation. Nach 26 Minuten war ich raus aus dem Wasser und lief in die 400m entfernte Wechselzone - wer die Strecke kennt weiss, dass das dort wirklich eine Herausforderung ist...

 

Einigermaßen schnell gewechselt und ich nahm die erste von 4 Runden der Radstrecke in Angriff. Die Beine waren am Rad ganz gut, obwohl der letzte Druck fehlte, da spürte ich Fürstenfeld einfach noch. Die Zeit hat dennoch gepasst, nach 01:05h war ich wieder zurück in der Wechselzone.

 

Schnell ein Gel beim Rauslaufen und die auf 2 Runden zu absolvierende, 9,7km lange harte Laufstrecke, großteils durch Wald und auf losem Untergrund, wartete. Brutal waren die ersten beiden Kilometer, Puls irgendwo, Hitze, Beine kaputt doch dann ging s mit jedem Kilometer besser und zum Schluss konnte ich mit 00:42:23 Minuten eine wirklich passable Zeit abliefern.

 

Ich wollte unter 02:20h bleiben und das ist mir knapp aber doch gelungen, somit Misson erfüllt!

 

Babsi war vor allem beim Schwimmen ganz vorne dabei, prügelte ihre LIV diesmal richtig über den Radkurs und verlor nur auf der Laufstrecke wegen der Hitze etwas Zeit. Schon am Rad hatte sie zuwenig getrunken und das rächte sich bei diesen Temperaturen dann doch. Nichts desto trotz ein tolles Ergebnis - mit 02:22h kann sie mehr als zufrieden sein!

21.08.2016

Thermentriathlon Fürstenfeld

Zum dritten Mal in Folge war ich in Füstenfeld in der wunderschönen Oststeiermark beim Triathlon über die olympische Distanz am Start.

Die Vorbereitungen in den Wochen davor liefen sehr gut und Babsi und ich freuten uns auf ein tolles Rennen, diesmal mit einer neuen Streckenführung am Rad.

 

Heuer war uns der Wettergott zwar nicht hold und es regnete am Renntag, doch wenigsten waren die Temperaturen um die 20 Grad angenehm.

 

Der Start im Fürstenfelder Freibad erfolgte für mich um 10:20 Uhr, Babsi startete 20 Minuten später. Meine muskulären Probleme in der rechten Schulter sind zwar noch immer nicht ganz weg, doch behindern sie mich beim Schwimmen nur mehr marginal. Ich schwamm gleich vorne weg, die ganz schnellen Athleten ließ ich nach der ersten Boje ziehen und zog meine Runden dann bis zum Schluß mit einem guten Gefühl alleine vor der ersten Verfolgergruppe. Nach 26 Minuten und einigermaßen zufrieden ging es die 200 Meter Richtung Wechselzone (dort ist auch immer erst die Zeitnehmungsmatte). Ein schneller Wechsel und raus ging es auf die Radstrecke.

 

Es regnete die ersten Kilometer ziemlich stark und der heftige Gegenwind machte mir etwas zu schaffen. Doch das Wetter wurde immer besser und nach der Wende in Bad Waltersdorf hörte es zu regnen auf und auch der Wind ließ nach.

Ich fühlte mich weiterhin sehr gut und hatte richtig Druck in den Beinen wie heuer überhaupt noch nie. Nach 1 Stunde und 10 Minuten war ich zurück in der Wechselzone, nach einem erneut schnellen Wechsel ging es auf die Laufstrecke.

 

Die ersten Meter durch die Wiese des Strandbades und am Waldrand entlang waren wegen dem tiefen Boden die reinste Schlammschlacht und mein Puls auf Anschlag. Am Radweg entlang der Feistritz konnte ich dann richtig Tempo machen und bis zum Schluss die Pace (auch am verschlammten Teil der Laufstrecke) halten.

 

Am Ende wurde es Platz 5 in der Ak und Platz 30 Overall, nur 8 Sekunden hinter dem Viertplatzierten, den ich im Schlußsprint leider nicht mehr bezwingen konnte.

 

Babsi schaffte den Hattrick und wurde mit einer spitzen Leistung Gesamt Zweite - bin sooo stolz auf sie!! Den Vorsprung nach dem Schwimmen gab sie bis zum Schluß nicht mehr ab und sicherte sich mit einem schnellen Laufsplit das Podium hinter Kamila Polak.

 

Ein tolles Rennen, wie immer in Fürstenfeld und trotz den Anfangs widrigen Bedingungen ein voller Erfolg, auch dank der guten Organisation des Veranstalters!

 

Next Stop Faak am See!

14.08.2016

2 Seen Lauf Afritz

Es scheint so, als wären meine Wehwehchen ausgeheilt und meine gesundheitlichen Probleme endlich auskuriert - das Training macht wieder Spaß und ich kann mich auch wieder richtig belasten.

 

Nach einer Woche extrem intensiven Trainings als Vorbereitung für die kommenden 5 Rennen in den nächsten 6 Wochen, entschloss ich mich kurzfristig bei dem Afritzer 2 Seen Lauf an den Start zu gehen.

 

Dieser sehr anspruchsvolle Trailrun über 12Km und knapp 400Hm führt von Afritz rund um den Afritzer und Feld See wieder zurück zum Start. Gleich nach ca. 200m erwartet die Teilnehmer eine steile Rampe, die das Laktat gleich mal auf Anschlag in die Beine schießen lässt. Es folgt ein auf und ab bis zum Ende des ersten Sees, von dort geht es dann einige Meter auf Asphalt weiter bis zum zweiten See, wo wieder einige steile und langgezogene Rampen und längere Abwärtspassagen warten.

 

Am Ende waren meine Oberschenkel ziemlich erledigt, hauptsächlich vom abwärts Laufen, ansonsten habe ich mich den ganzen Wettkampf lang sehr gut gefühlt und bin mit der Zeit von genau einer Stunde auch sehr zufrieden.

 

Babsi fühlte sich von Anfang an nicht sehr gut, die letzten harten Trainingstage steckten ihr noch ziemlich in den Knochen. Daher musste Sie leider im letzten Drittel w.o. geben und beendete den Lauf gehend.

06.08.2016

Ferlach Aquathlon

Am schönen Ressnigteich nahe der Büchsenmacherstadt Ferlach, fand heuer zum ersten Mal ein Aquathlon statt. Nachdem in den letzten Jahren der traditionelle Sprint Triathlon dort nicht mehr stattgefunden hat, eine tolle Initiative in der Region.

 

Da ich wetterbedingt in Obertrum nicht an den Start gegangen bin und in den letzten Wochen immer wieder mit Magenproblemen und einem beleidigten Schultermuskel kämpfte, sollte der Bewerb eine harte Trainingseinheit sein und vor allem Spaß machen.

 

Wieder in der Elite angemeldet (einmal Elite, immer Elite...), starteten wir zusammen mit dem Nachwuchs pünktlich um 11:30 Uhr. Ich erwartete mir nicht allzuviel beim Schwimmen, konnte aber zumindest diesmal mit zwei Nachwuschsathleten die ersten 750m mithalten (die Strecke war etwas länger, da das Gewitter in der Vornacht eine Boje ein Stück abgetrieben hatte). Da schwamm mir die spätere Siegerin unabsichtlich in die Beine, da sie mich offensichtlich nicht gesehen hatte und ich verlor den Anschluss auf den letzten 80m und ca. 30 Sekunden.

 

Der Wechsel lief sehr gut und schnell ab, auf der Laufstrecke brauchte ich eine Runde um meinen Rhytmus zu finden, die restlichen Kilometer waren dann wirklich in Ordnung und ich finishte in einer Zeit von 00:37:05 Minuten.

 

Babsi war an diesem Tag wieder sehr stark und konnte nach einen sehr guten Swimsplit auch beim Laufen aufzeigen - 1:0 im internes Familienduell

04.06.2016

Wörthersee Triathlon

Einem Startplatz, dankenswerterweise zur Verfügung gestellt vom HSV Präsidenten Hannes Bürger, ist es zu verdanken, dass ich eine Woche nach dem schlechten Abschneiden in Linz die Möglichkeit bekommen habe, die Scharte auswetzen zu können. Es war zwar "nur" eine Sprintdistanz aber mal wieder so richtig hinhalten macht Spaß und tut nicht weniger weh als auf längeren Distanzen dachte ich mir.

 

Schönes Wetter und angenehme Temperaturen am Renntag steigerten meine Vorfreude beträchtlich. Beim Abholen der Startunterlagen dann die Überraschung: ich war für die Elite gemeldet, sprich, ich und 7 andere würden 3 Minuten vor der ersten Agegroup Welle vorne weg starten. Es sollte eine neue Erfahrung für mich werden...

 

Kurzes Einschwimmen, aufstellen auf der Brücke und um Punkt 13:00 erfolgte der Startschuss. Sprungstarts sollte man vorher üben damit es einem nicht die Brille runter reißt, daher entschied ich mich für eine mehr oder weniger grazile Bauchlandung. Das Schwimmen hinter dem Feld her war nicht ganz so lustig aber blieb mir erwartungsgemäß nicht erspart. Noch dazu machte ich einen ziemlichen Umweg und hatte nach 13 Minuten 820m auf der Uhr. Keine Ahnung wie ich das geschafft habe, denn ich bin eigentlich alles ziemlich direkt geschwommen. Egal, relativ schneller Wechsel und ab auf`s Rad. Nach der Hälfte von Runde 1 fuhren zwei Agegrouper auf mich auf und wir beschlossen, gemeinsam Tempo zu machen. Belgischer Kreisel war angesagt, funktionierte perfekt und wir brachten nach 31 Minuten über 38 km/h Schnitt in T2.

 

Dieser Wechsel gelang nicht ganz so gut, raus lief ich alleine. War aber weiter nicht schlimm, denn das Tempo der Jungs könnte ich sowieso in keinster Weise mitgehen. Der erste Kilometer war sehr "zach" wie man so schön sagt, doch dann ging es immer besser und am Ende konnte ich die 5 Kilometer in einer für mich wirklich guten Zeit von 21 Minuten finishen.

 

Ein wirklich tolles Rennen mit dessen Ergebnis ich sehr happy bin!

28.05.2016

Linz Triathlon

Das erste große Triathlon Highlight der Saison stand an diesem Wochenende am Plan und die Vorzeichen für ein tolles Rennen waren gut. Ich war besser als jemals zuvor um diese Jahreszeit vorbereitet, die Wetterprognosen waren auch gut und ich war ziemlich sicher, eine neue persönliche Bestzeit auf der Halbdistanz aufstellen zu können, also deutlich unter 5 Stunden zu finishen.

Aber erstens kommt`s meist anders als gedacht und zweitens.... Eh schon wissen....

 

Linz an und für sich ist nicht besonders sehenswert, die Naturarena und Gegend rund um den Pleschingersee, wo sich das Wettkampfgelände befindet, aber schon. Der See hatte 19 Grad, ideal also zum Schwimmen mit Neopren.

 

Am Wettkampftag startete der Sprintbewerb um 09:30 Uhr, um 12:00 Uhr fiel der Startschuß für die Halbdistanz, um 12:45 Uhr der für die Olympische, die Babsi als letzten Vorbereitungswettkampf für den Ironman in Klagenfurt nutzen wollte.

 

Ich stellte mich ganz vorne auf bzw. schwamm ganz zur Leine vor, da es ein Wasserstart war und als die Startkanone abgefeuert wurde, legte ich gemeinsam mit 500 anderen Athleten los. Bis zur ersten Boje war ich ziemlich alleine, dann eine kurze Dränglerei, ebenfalls bei Boje 2 und zurück ging es mit einem kurzen Landausstieg, um Runde zwei in Anfriff zu nehmen. Ich fühlte mich sehr gut im Wasser und konnte am Ende meine angepeilte Zeit von 33 Minuten umsetzen.

 

Der Wechsel war nicht einer meiner Schnellsten, aber es war auch ein Stück zu Laufen bis in T1. Am Rad merkte ich ziemlich schnell, dass die Beine nicht ganz so frisch waren wie gewohnt, ich ließ mich davon aber nicht lange irritieren und blieb an der Gruppe, die sich am ersten Anstieg formierte, dran. Es wurde sehr fair gefahren und auch sehr viel kontrolliert, was wirklich positiv anzumerken ist. Die Streckenführung durch das schöne Mühlviertel ist anspruchsvoll aber nicht unrhytmisch und liegt mir grundsätzlich.

Auf der zweiten Runde musste ich die Gruppe dann am ersten langen Anstieg ziehen lassen, da die das Tempo ziemlich anzog und ich nicht überpacen wollte. Es wurde immer heißer und ich immer durstiger...

Nach ein paar Kilometern kam von hinten eine kleine Gruppe, an der ich dann bis zum Ende der zweiten Runde dran blieb. Der Radsplit war gut und die Zeit fast genau im Soll.

 

Beim Rauslaufen aus T2 sofort Seitenstechen - wie befürchtet, musste ich dem vielen Trinken am Rad Tribut zollen, der Körper war nach Wintereinbruch und Kälte in den letzten Trainingswochen vor dem Rennen einfach nicht an die heißen Temperaturen von über 30 Grad gewohnt.

Nach den ersten Kilometern war klar, dass es mit der angepeilten Pace nichts werden würde. Das Seitenstechen hielt an, ebenso der Durst und ich musste dauernd trinken, was das Seitenstechen dann wieder schlimmer machte - ein Teufelskreis...

Ich versuchte nur mehr irgendwie in`s Ziel zu kommen und hab das dann auch unter Aufbietung aller Kräfte geschafft. Die Endzeit war natürlich katastrophal und ich ziemlich frustriert...

 

Nach dem Rennen ging es mir 1 1/2 Stunden richtig elend und ich habe ernsthaft überlegt, mir eine Infusion geben zu lassen - auch eine neue Erfahrung für mich.

 

Fazit: tolles Rennen, super Radstrecke, bei Hitze brutale Laufstrecke ohne Schatten, sehr gute Organisation, Mission aber klar gescheitert.

 

Babsi hatte ein sehr gutes Rennen. Sie wurde gesamt Vierte und in der AK Zweite - ein perfektes Ergebnis, ich bin sehr stolz auf sie!!

 

15.05.2016

Gran Fondo Vienna

Am Sonntag standen Babsi und ich das erste Mal bei einem reinen Radrennen am Start.

Der Gran Fondo in Wien über 135km und 1.300HM fand wieder im Rahmen des Giro d‘ Italia statt und wurde die ersten 50 Minuten neutralisiert von der Krieau aus durch Wien Richtung Klosterneuburg geführt.

 

An der Stadtgrenze erfolgte dann die Rennfreigabe und die gut 650 Teilnehmer (nach den ersten Stürzen innerhalb von Wien wg. Straßenbahnschienen und plötzlichen Verengungen bzw. Auffahrunfällen waren es dann einige weniger…) hatten gleich die erste Hürde in Form einer 2km langen und 18% steilen Steigung zu bewältigen. Weiter ging es dann auf und ab Richtung Dopplerhütte, von dort aus in`s Marchfeld und über Tulln und der Donau entlang wieder zurück.

 

Es war kalt und vor allem extrem windig – das Training auf Lanzarote hat sich für uns auf jeden Fall bezahlt gemacht!

 

Nach 04:28h im Ziel, Schnitt 31,3 km/h - eine tolle Vorbereitung für den Linz Triathlon in zwei Wochen, wo es die Radstrecke ja auch in sich hat…!

10.04.2016

Vienna City Half Marathon

Der erste Wettkampf der neuen Saison war für mich der Halbmarathon in Wien. Ich wollte unbedingt eine neue persönliche Bestzeit laufen und habe mich die letzten Wochen intensiv darauf vorbereitet. Vor allem stand in der heurigen Wintersaison vermehrt Stabilisationstraining am Plan genauso wie eine Verbesserung der Lauftechnik.

 

Die Organisation war trotz der 40.000 Starter Top, es gab keine Pannen oder Verzögerungen, da haben die Veranstalter wirklich gut gearbeitet. Vom Abholen der Unterlagen bis zur Kaiserschmarren Party im Rathaus klappte am Vortag alles problemlos. Auch am Renntag selbst keinerlei Probleme, mit der U-Bahn zum Startgelände, dort den After Race Sack in einem LKW abgeben, kurz aufwärmen und dann Aufstellung nehmen im Startblock 1.

 

Es war sehr kühl, nur 7 Grad und der Wind blies tlw. recht heftig. Pünktlich um 09:00 Uhr fiel dann endlich der Startschuss und es ging los. Durch den Start im ersten Block gab es keinerlei Verzögerungen und ich konnte sofort anlaufen. Ich wollte eine Pace von vier Minuten laufen und das gelang mir vom Anfang bis zum Ende fast durchgehend, obwohl es wie gesagt teilweise sehr windig war. Ich fühlte mich während der ganzen Zeit wirklich gut und konnte mir das Rennen super einteilen. Auf den letzten beiden Kilometern gab ich dann nochmal richtig Gas und finishte in der für mich wirklich tollen Zeit von 01:27:43

 

Babsi nahm den Bewerb als Vorbereitung für den Ironman und finishte ohne spezifisches Training in großartigen 01:35:31

27.03.2016

Lanzarote

Eine tolle Insel, ich bin immer noch ganz beeindruckt von der Vielfältigkeit der Landschaft, die zum Trainieren einfach ideal ist. Das Wetter war gut, es war vor allem warm (so um die 20 Grad) obwohl der Wind teilweise ziemlich heftig war mit Spitzen um die 50 Km/h. Aber darauf muss man sich dort im Frühjahr einstellen und es als zusätzlichen Trainingseffekt sehen. 

 

Die Unterkunft war in Ordnung, die Leute freundlich das Essen ausgezeichnet, das Freiwasserbecken in der Hotelanlage perfekt für das Schwimmtraining und direkt am Strand entlang das Lauftraining absolvieren zu können, wunderschön.

 

Alles in allem eine wirklich tolle Woche mit vielen Trainingskilometern und noch mehr Höhenmetern (über 6.500 sind es geworden), eine perfekte Saisonvorbereitung also!

13.03.2016

Trainingslager Lanzarote

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, das Rad ist bereits verpackt und am 19.3. geht`s los Richtung Lanzarote in das Beachfront Resort unseres Partners Active Sands Beach, um endlich eine Woche in der Sonne trainieren zu können. Das Wetter in Kärnten ist ja derzeit mehr als bescheiden...

Ich freue mich auf viele, gute, harte und vor allem unfallfreie Trainingskilometer!

27.02.2016

trialize Workshop in Graz

Der ehemalige Triathlon Profi und Headcoach bei trialize, Markus Ressler, bot gemeinsam mit dem Laufspezialisten Achim Klaftenegger einen zweitägigen Schwimm- und Laufworkshop zur Verbesserung der Technik in beiden Disziplinen in Graz an.

 

Am Samstag gab es zwei Schwimmeinheiten mit Videoanlayse in der Auster und am Sonntag zwei Einheiten mit Videoanalyse im Leichtathletikstadion Eggenberg. In diesen beiden Tagen wurde wirklich ausschließlich Wert auf die Verbesserung der Technik in der jeweiligen Disziplin gelegt, Kilometerfressen stand nicht am Plan. Das hat allen Teilnehmer viel Spaß gemacht und nicht nur mir persönlich einige neue Erkenntnisse beschert und sehr viel für die kommende Saison gebracht. 

 

Der Workshop war extrem gut organisiert und die beiden Coaches haben wirklich einen tollen Job gemacht - Motivation statt Frustration war hier das Motto!

Dazwischen super gutes Essen und Fachsimpeln mit den Teilnehmern, einfach ein tolles Wochenende!

21.02.2016

Wintertraining

Der heurige Winter ist ja mittlerweile der Wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1880. Das hat zwar einerseits den Vorteil, dass ich bis auf das Intervalltraining alles im Freien laufen kann, aber natürlich den Nachteil, dass es sehr wenig Schnee gibt. In den letzten Tagen kamen dann aber doch einige cm zusammen und das wurde als Alternative zum Rollentraining für das Skitouren Gehen genutzt. Draußen ist`s halt doch am Schönsten!

03.01.2016

Schwimmtrainingslager in Marburg

Die Fenstertage im neuen Jahr wurden genutzt, um an einem Schwimmtrainingslager in Slowenien teilzunehmen. Mit einer Trainingsgruppe rund um Mario Kapler ging es für 3 Tage nach Marburg, um dort im ehemaligen olympischen Schwimmstadion in den 50 Meter Bahnen an der Schwimmtechnik zu feilen und Kilometer zu machen. Zwei Einheiten am Tag forderten uns einiges ab, doch es hat sich ausgezahlt! Neben den 21 geschwommenen Kilometern konnte ich einiges lernen und versuche das nun, weiter auszubauen und umzusetzen. Wie heißt es im Triathlon so schön: beim Schwimmen kannst du nichts gewinnen aber einiges verlieren!

01.01.2016

pewag racing team

Die ersten 3 Jahre des pewag racing teams sind Geschichte und man darf sagen: es waren sehr erfolgreiche 3 Jahre! Da auch nicht nur die Verträge der Profis sondern auch die der Elite Athleten mit 31.12.2015 ausgelaufen waren, wurden im Vorfeld bereits Verhandlungen über den Weiterbestand des Teams mit dem Hauptsponsors pewag geführt und die Zusage für weitere 3 Jahre eingeholt. Ich freue mich sehr darüber, auch weiterhin Teil dieses großartigen Teams zu sein, vor allem, weil neben dem Superstar Marino Vanhoenacker auch weitere hochkarätige Profis verpflichtet werden konnten. Mehr dazu unter auf der pewag racing team Homepage

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