02.07.2017

IRONMAN Austria

Lange und hart war die Vorbereitung für den Tag X und wir waren sehr zuversichtlich, an diesem Tag die Form unseres (bisherigen Triathlon-) Leben zu haben. Beide wollten wir die 10h Marke knacken und haben für dieses Ziel in den Monaten davor alles gegeben. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

 

Die beiden Taperingwochen waren gut, wir waren müde, vor allem die Beine, aber das soll ja so sein. In den Tagen vor vor dem Bewerb war viel los, viel zu organisieren und die letzten Vornereitungen zu treffen. Auch gingen die Temperaturen zurück, am Renntag sollte es um die 20 Grad haben, perfektes Wetter also. Am Samstag checkten wir die Räder und das Equipment in der Wechselzone ein, verinnerlichten uns die Wege und gingen früh in`s Bett.

 

Die Nacht war kurz und unruhig, nichts desto trotz fühlten wir uns am Rennmorgen gut. Um kurz nach 5 Uhr dann nochmal in die Wechselzone rein, alles kontrollieren, die flüssige Nahrung und Getränke am Bike verstauen und dann ging es Richtung Start. Ein kurzes Aufwärmprogramm, Neo an und aufstellen in den Startblocks.

 

Als für uns der Startschuß fiel und wir uns in den Wörthersee stürzten, war für Babsi gleich klar: es ist nicht so wie es sein sollte. Mit einer Schwimmzeit von 01h04min zwar sehr gut unterwegs, aber das angepeilte Ziel von einer Stunde wurde doch klar verfehlt. Ich war nach 2km genau auf Kurs um mit einer Zeit um 01h03 aus dem Wasser zu kommen, die letzten 1,8km habe ich dann aber komplett versemmelt, erst nach 01h und 8min ging es nach T1.

 

Am Rad fühlte sich Babsi gar nicht gut, als ich bei Km 55 auf sie auffuhr, zeigte Ihre Körpersprache mehr als deutlich, wie es ihr ging. Ich fühlte mich Anfangs recht gut am Rad, konnte Druck machen und beendet die erste Runde genau im Soll nach 2h30min. Am Anfang der zweiten Runde merkte ich aber gleich, dass ich die Watt nicht halten werde können, ohne mich komplett abzuschiessen. Die zweiten 90km nahm ich also Tempo weg und kam nach 2h10 nach T2. Babsi finishte den Radsplit nach 5h25min trotz der Probleme, war aber menatl total ausgelaugt, da sie sich fast die ganzen 180km motivieren musste, nicht aufzuhören. Die Hoffnung bei uns beiden lag nun darin, einen guten Laufsplit hinlegen zu können.

 

Doch auch diese Hoffnung zerschlug sich schnell - bei mir früher, bei Babsi etwas später. Zeitweise kam sie nämlich bis auf 6 Minuten an mich heran und war Zweitplatzierte in ihrer AK, was sie immer wieder motivierte, dran zu bleiben. Ich konnte die angepeilte Pace von knapp unter 5 Minuten/Km nur kurze Zeit halten, nach einer Stunde begannen schon die Schmerzen in den Beinen, die mich auf den restlichen Kilometern wirklich mehr und mehr  zermürbten.

 

Lange Rede kurzer Sinn: beide am Ende des Tages gesund, das ja immer noch das Wichtigste ist, aber Babsi musste das Rennen bei KM 35 beenden, es ging einfach keinen Meter mehr vorwärts. Ich kämpfte mich nur Dank des großartigen Publikums und meiner Freunde, die wirklich alles gaben um uns entlang der Strecke zu pushen, nach 10h18min irgendwie in`s Ziel.

 

Somit geht es jetzt in die Sommerpause - neue Energie tanken, Abstand bekommen und die Geschehnisse analysieren. Danach wird vieles anders werden und doch alles neu!

12.06.2017

Altstadtlauf und Wörthersee Triathlon 2575

Als letzte Vorbereitung für den Ironman Austria in 3 Wochen wollten wir noch etwas an der Tempohärte arbeiten und haben uns daher entschlossen, beim Altstadtlauf in Klagenfurt über 5km und bei Sprint Triathlon in Pörtschach trotz einer intensiven Belastungswoche mit über 20 Stunden Training, nochmal richtig Gas zu geben.

Beide Wettkämpfe inkl. der darauffolgenden Trainingseinheiten liefen hervorragend für uns und stimmen uns zuversichtlich, dass wir uns am 2. Juli von der Startlinie weg topfit in die Fluten des Wörthersees stürzen werden!

27.05.2017

Linz Triathlon

Es war heiss an diesem Tag. So wie auch im Vorjahr, das erste Mal so richtig heiss. Beim Start um 12:00 Uhr waren es bereits 25 Grad. Obwohl wir damit gerechnet hatten und uns so gut es ging darauf vorbereiteten, war es auch heuer wieder einfach nur brutal.

 

Aber der Reihe nach: weil die Staatsmeisterschaften über die Double Olympic Distance ausgetragen wurde, war das Rennen bereits Wochen zuvor ausverkauft. 1.300 Athleten tummelten sich das ganze Wochenende über am Gelände rund um den Pleschingersee und gingen über die verschiendenen Distanzen an den Start.

 

Als der Startschuss für uns erfolgt, fühlen sich die ersten 300m im Wasser für mich wirklich gut an und wir schwimmen Seite an Seite. Doch dann kommt eine Gruppe und trennt uns. Von da weg ist es für mich nur mehr ein Martyrium - Dränglerei, Schläge, Tauchversuche, alles  dabei, meine Zeit dementsprechend. Für Babsi läuft es besser, sie kann ihr Tempo bis zum Schluß durchziehen.

 

Am Rad fahre ich bei Km 15 auf sie auf, ein Stück bleibt Babsi dabei, im nächsten Anstieg fährt sie aber ihr Tempo und wir verlieren uns. Ich fühle mich ab Km 30 dann auch recht gut am Rad und fahre die vorgegebenen Watt. Nach den ersten 45km Rundenzeit Check - die Zeit leider enttäuschend und auf die Minute gleich wie im Vorjahr. Das bleibt dann auch so bis zum Ende der 90km, aber diesmal will ich wenigstens wirklich schnell drauflaufen.

Babsi kann ihr angestrebtes Tempo bis zum Schluß fahren und wechselt nur 4 Minuten nach mir in die Laufschuhe.

 

Doch dann beginnt für uns beide das große Sterben, ich kenne das ja schon aus dem Vorjahr. Die geplante Pace anlaufen, gleich gemerkt, das geht nicht, rausnehmen, geht auch nicht, nochmal rausnehmen, irgendwie versuchen, wenigstens diese Tempo zu halten. Seitenstechen, Magenschmerzen, keine Kraft. Babsi läuft bei Km 9 auf mich auf, ich will aufhören, sie motiviert mich weiter zu machen. Ich bleibe auf Sichtweite, bei Km 15 wird sie langsamer, ich hole sie ein. Sie weint fast vor Schmerzen, will aufhören. Jetzt motiviere ich sie, wir laufen gemeinsam weiter, bringen es nach 05:10:17 Stunden irgendwie in`s Ziel, Hand in Hand...

 

Was genau schief gelaufen ist, analysieren wir gerade, dann gilt es das Training in den letzten Wochen vor dem Ironman anzupassen und in der heissen Phase noch einmal alles zu geben!

06.05.2017

Sprint Großsteinbach

Nach einer Zahn OP und der darauf folgenden Verkühlung war für mich der Start bei der letzten Austragung des Sprint Triathlon in der Oststeiermark leider kein Thema. Babsi war dafür um so mehr motiviert und wir freuten uns beide schon sehr auf das Rennen.

 

Das Wetter spielte an diesem Tag auch mit, blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen um die 20 Grad machten die wie immer super organisierte Veranstaltung von Andi Fuchs und seinem Verein dertriathlon.com perfekt.

 

16 Grad hatte der Badeteich und um Punkt 14:00 uhr ging es los. Babsi war beim Schwimmen schon vorne dabei und kam als fünfte Dame aus dem Wasser, 1 Minute schneller als im Vorjahr.

Am Rad verbesserte sie sich ebenfalls um über eine Minute und konnte die Position halten - fast zeitgleich kam sie mit den beiden anderen Damen nach T2.

Leider wollten danach die Beine aus unerfindlichem Grund nicht mehr wirklich und so wurde aus dem anvisierten Overall Stockerplatz ein dritter Platz in der AK.

 

Nichts desto trotz ein tolles Rennen und eine sehr gute Vorbereitung für die Staatsmeisterschaften in Linz Ende Mai!

 

23.04.2017

Vienna City Marathon

Im Rahmen des VCM wurden auch die österreichischen Staatsmeisterschaften über 10km ausgetragen, für die Babsi gemeldet war und natürlich am Sonntag der Halbmarathon, wo ich am Start stand.

 

Das Wetter war ziemlich bescheiden - neben der Kälte wechselten sich starker Wind, Regen, Sonne und Graupelschauer fast minütlich ab und machten das Laufen nicht gerade zum Genuß.

Beide waren wir leider auch nicht ganz so fit wie gehofft an der Startlinie, dementsprechend blieben dann auch die Zeiten unter den Erwartungen: 00:42:48 Minuten lief Babsi und 01:30:28 Stunden benötigte ich für den Halbmarathon.

 

Nichts desto trotz hatten wir eine gute Zeit und  es war ein weiterer Schritt für uns am Weg zum Saisonhöhepunkt am 2. Juli!

Trainingslager Medulin

Um unserer Form den letzten Feinschliff vor dem Saisonbeginn zu geben, haben wir 9 Tage im schönen Istrien verbracht, um in der Karwoche gemeinsam mit dem HSV und anderen Triathlon Vereinen anständig Meter und vor allem auch Höhenmeter zu machen.

 

Das Hotel, in dem wir untergebracht waren, eignete sich dafür hervorragend - tolles Essen, freundliches Personal, schöne Zimmer und ein 25 Meter Salzwasserbecken ließen (fast) keine Wünsche offen. Nur der Wunsch nach mehr Ruhe wurde nicht erfülllt - in dem mit 1.500 Zimmern voll belegten Hotel herrschte meist ein Lärmpegel wie auf einer Baustelle...

 

Nichts desto trotz haben wir qualitativ so hochwertig trainiert wie noch nie: in 40 Stunden wurden über 800km mit 9.000 Höhenmetern am Rad, 65km laufend und über 11km schwimmend zurückgelegt. Das Wetter war in dieser Woche einfach perfekt, 18 bis 20 Grad und blauer Himmel machten die Anstrengungen (fast immer) zum Genuss!

26.03.2017

Sorger Halbmarathon

Die Wettkampfsaison hat für uns mit dem Lauf in Graz nun begonnen und wir waren sehr gespannt darauf, ob sich die Trainingserfolge der letzten Wochen auch im Wettkampf zeigen würden. Die letzte Zeit war sehr intensiv, arbeits- wie auch trainingstechnisch, aber wir waren sehr zuversichtlich, gute Leistungen abrufen zu können.

 

Etwas müde durch die Zeitumstellung ging es frühmorgens auf Richtung Graz, um die Startnummern abzuholen und mit Freunden noch eine Kleinigkeit zu frühstücken.

 

Intensives Aufwärmen vor dem Start, der bei recht kühlen Temperaturen und etwas Wind um 11:00 Uhr erfolgen sollte, brachte uns auf Betriebstemperatur. Dann rein in den Startblock und ein paar Minuten später ging`s für rund 1.500 Starter über 7.1, 14.3 und 21.1 Kilometer los.

 

Babsi startete über die lange Distanz, da hier ja auch die Staatsmeisterschaften ausgetragen wurden, ich nahm die die 14 Kilomter in Angriff. Die erste Runde verging für uns beide wie im Flug, eine tolle Streckenführung macht den Lauf wirklich zu einem Erlebnis. In Runde 2 kam dann die Sonne hervor aber auch der Wind wurde etwas stärker. Ich versuchte meine angestrebte Pace von unter 4 Minuten zu halten, während Babsi jede Runde etwas schneller laufen wollte. Uns beiden ging die Rechnung voll auf und nach 00:56:30 Minuten bzw. 01:32:23 Stunden brachten wir beide ein für uns wirklich tolles Ergebnis in`s Ziel!

 

Da wir die Räder mitgenommen hatten, wurde danach bei Traumwetter noch geradelt um die Beine locker zu machen, alles in allem ein perfekter erster Wettkampf Tag!

 

 

Vorbereitungen Ironman Austria

Nachdem das Training rund um Weihnachten etwas durch Krankheit eingeschränkt war. läuft es jetzt wieder rund und wir sind voll im Plan.

 

Vor allem beim Schwimmen hat sich einiges getan, zusätzliche Einheiten, viel Stabi mit Kraftübungen und das Schwimmtrainingslager in Lignano im Dezember bringen endlich die erhofften Resultate.

 

Die Anmeldung für unseren ersten Wettkampf ist auch schon erledigt - Ende März startet Babsi bei den Staatsmeisterschaften über Halbmarathon Distanz in Graz und ich laufe dort die 14km Strecke.

 

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