13.10.2019

Porec Triathlon

Die Triathlon Saison ist für uns nun endgültig zu Ende, als krönender Abschluss war auch heuer wieder die Mitteldistanz in Porec am Rennkalender.

 

Wir reisten diesmal schon am Donnerstag an und hatten wunderschöne Tage am Meer mit viel Sonne, gutem Essen und guten Freunden. Ein paar kurze Einheiten im Wasser und zu Land inkl. Check der neuen Radstrecke standen ebenfalls am Programm. Gut vorbereitet standen wir also am Sonntag morgen am Start.

 

Das Schwimmen im ca. 18 Grad warmen Meer war trotz extrem vieler Quallen, die Gott sei Dank nicht giftig waren, für mich ganz gut, Babsi war weniger zufrieden. Die Strecke ist dort ja traditionell immer um die 2km lang, also gehen sich da meistens keine Top Zeiten aus.

 

Am Rad fühlte ich mich gleich wohl, die neue Strecke ohne die berüchtigten Speedbumper und mit großteils richtig gutem Asphalt, macht einfach Laune. 

Babsi konnte in der dritten Runde auf die Führende Kroatin aufschließen, bekam aber in einem Bergaufstück (!) eine 5 Minuten Zeitstrafe. Ob diese nun gerechtfertigt war oder nicht, sei dahingestellt – Fakt ist, dass die Penalty Karte in dieser Phase des Wettkampfs rennentscheidend war.

 

Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die Laufstrecke, wobei Babsi nach dem Penalty nur noch die zweite Frau einholen konnte – auch weil die Motivation sich bis an`s Limit zu quälen nicht mehr vorhanden war. Im Ziel stand dann bei der vierten Halbdistanz in diesem Jahr mit 04h 55min erneut eine Zeit unter fünf Stunden am Display.


Ich hatte richtig gute Beine und bis Kilometer 8 lief es hervorragend. Dann plötzlich ereilte mich Montezumas Rache und ich musste einen längeren Pitstop im Dixiklo einlegen. Am Ende ging sich aber trotz der Widrigkeiten noch eine neue persönliche Bestzeit auf der Laufstrecke aus und nach 04:44:43h war ich im Ziel - Mission accomplished!

 

Nun gehen wir zufrieden in die Offseason und werden in den kommenden Wochen die Saison 2020 planen. Stay tuned!

15.09.2019

2. Südkärntner Triathlon

In diesem Jahr fand die Fortsetzung der äußerst erfolgreichen Auftaktveranstaltung 2018 am Klopeinersee statt. Auch heuer wurde wieder 1,9km geschwommen, 90km geradelt und 21,1km gelaufen, allerdings war das Startgelände an das Südufer des Klopeinersees gewandert und es gab eine neue Radstrecke. Diese bestand nun aus 4 Runden und war fast völlig gesperrt, was für alle Athleten eine wirklich tolle Sache darstellte.

 

Auch war durch den Standortwechsel eine übersichtlichere und größere Wechselzone möglich, ebenfalls wurden neue Radständer inkl. Startnummernbeschriftung angeschafft, welche mehr Platz für die teuren Bikes bedeutet hat. Die Litteringzone der Labestation auf der Radstrecke wurde um einiges verlängert, somit hatten die Athleten genug Zeit um den Müll loszuwerden und neue Verpflegung aufzunehmen - alle Verbesserungsvorschläge vom Jahr davor wurden also bravourös umgesetzt!

 

Am Samstag war Babsi als Mitfavoritin zu einer Pressekonferenz geladen, das war eine neue, tolle Erfahrung und motivierte natürlich extra. Obwohl ich den Ironman in Zell am See muskulär noch nicht ganz verdaut hatte, entschloss ich mich vor Ort kurzfristig doch dazu, mich nachzumelden, es kribbelte einfach zu sehr, um nur zuschauen zu können.

 

Am Sonntagmorgen dann einchecken und um 10:00 Uhr ging es los: zuerst die Eliteherren, dann die Elitedamen mit Babsi und danach der Rollingstart für die Agegrouper. Babsi konnte die ersten 500m gut mitschwimmen, verlor aber bei einer Tempoverschärfung dann den Anschluss und kam mit gut 02:30 Minuten Rückstand aus dem Wasser. Ich startete wie beim letzten Mal von ganz vorne weg und hatte nach 33 Minuten wieder festen Boden unter den Füßen.

 

Am Rad machten wir dann beide ordentlich Tempo, Babsi führ auf Platz 3 vor und ich konnte mein Ziel, die 90km auf der richtig anspruchsvollen Strecke mit 850 Höhenmetern in 02h30min zu bewältigen, fast erreichen. Obwohl mir 20 Watt gegenüber der Leistung in Zell am See gefehlt haben, war ich sehr zufrieden.

 

Beim Laufen packte Babsi dann den Hammer aus: in 01h35min flog sie über die Strecke und die ist bei Gott nicht flach, im Gegenteil: der Anstieg, der 4x zu bewältigen ist, hat es richtig in sich und zwang viele Athleten in die Knie bzw. zum Gehen. Am Ende holte sie die Zweitplatzierte noch einen Kilometer vor dem Ziel ein, was für ein Erfolg!!

Ich hatte keine guten Beine, aber damit hatte ich gerechnet. Der Puls war außerdem nicht dazu zu überreden, bei relativ bescheidenem Tempo unter Anschlag zu fallen - alles in Allem hat es aber Spaß gemacht und das ist das Wichtigste!

 

Am Ende des Tages feierten wir Platz 2 Overall und der Titel "Kärntner Meister auf der Halbdistanz" für Babsi, Platz 10 in der AK und die Bronzemedaille bei den Kärntner Meisterschaften für mich. Zusätzlich gab es noch die Silbermedaille in der Teamwertung - was für ein Tag!

 

Nun heißt es noch einmal Kraft tanken, in 4 Woche geht s dann nach Porec, wo (wieder mit einer Halbdistanz) der Saisonabschluss gefeiert wird!

 

01.09.2019

Ironman 70.3. Zell am See

Unser zweiter ironmanbewerb in diesem Jaht stand vor der Tür und diesmal war unsere Vorbereitung in den letzten Tagen davor eine komplett andere als sonst: wir verbrachten nämlich mit Kind und Kegel wunderschöne Tage an der italienischen Adria, die hauptsächlich aus Schlafen und Essen bestanden.

 

Dementsprechend ausgeruht kamen wir am Freitag vor dem Bewerb in Zell am See an und konnten dort bei traumhaftem Wetter die Atmosphäre so richtig genießen. Viel dazu beigetragen haben auch das Wiedersehen mit unseren Freunden Nadine und Timo aus Deutschland, unseren Teamkollegen und den vielen Bekannten bzw. Freunden vor Ort.

 

Am Freitag war Registrierung, am Samstag Vormittag die Wettkampfbesprechung und gegen 17:00 Uhr checkten wir nach einem gemütlichen Nachmittag dann in Ruhe in der riesigen Wechselzone ein. Das Wetter schien diesmal zu halten, für den Renntag waren 25 Grad und meist Sonnenschein angesagt - aus der Vergangenheit sind die Athleten ja anderes gewöhnt: Sturm, Starkregen und Schneefall - war alles schon da und habe ich selbst 2x miterlebt...

 

Aber diesmal war alles anders als um 11:00 Uhr die Profis loslegten. Bewölkt aber warm war es, als wir uns für den Rollingstart aufstellten. Diesmal war unsere Taktik von Anfang an ganz vorne weg zu starten und die war goldrichtig: extrem viel Platz im Wasser, detto im Wechselzelt, keine langsamen Radfahrer die überholt werden mussten und auf der Laufstrecke in der ersten Runde ebenfalls massig Platz (entlang der Promenade und in der Stadt ist es ist ja bekanntlich tlw. sehr eng).

 

Babsi ging vor mir in`s Wasser, ich folgte dicht dahinter, konnte das Tempo aber nur kurz mitgehen, sie war daher auch 2 Minuten vor mir wieder an Land. Das letzte Drittel schwamm ich aber zumindest mit einem Teamkollegen, was eine willkommene Tempoverschärfung mit sich brachte -  nach etwas mehr als 33 Minuten hatte auch ich wieder festen Boden unter den Füßen.

 

Ein schneller Wechsel und ab ging es auf die 90km durch das Zeller Land. Die ersten 25km sind richtig schnell, dann folgt die Abzweigung Richtung Hochkönig. Gut 10km geht es mal mehr mal weniger steil bergauf, insgesamt aber sehr gut zu fahren. Nach der Labestation in Dienten mit der malerischen Kirche vor dem Bergmassiv folgen dann 2 richtig harte Kilometer mit Steigungen zw. 14 und 16%. Da wurde es richtig heiß unter dem Zeitfahrhelm und alle waren froh, als es in die Abfahrt ging. Ich besonders, denn das ist meine Stärke, dort sammelte ich auch (fast) alle wieder ein, die am Berg schneller waren. 

 

Babsi war nach dem Schwimmen zweite Dame und holte am Anstieg die Führende ein. Auch sie ist eine starke Abfahrerin und so war sie am Weg nach Saalfelden schon ungefährdet vorne. Der wegen einer Baustelle neue Streckenteil ist Teil der TriMotion und langschaftlich richtig schön. Zurück in Zell erwartete uns eine Riesenstimmung - Gänsehautfeeling pur!

 

Kurz vor der Wende sah ich Babsi - wie erwartet hatte sie die knapp 2min Vorsprung nach dem Schwimmen gehalten. Die letzten 20km zurück nach T2 vergingen wie im Flug und wir beide erreichten die (fast noch leere) Wechselzone nach 02h36min.

 

Wir konnten beide zwar nicht ganz die angedachte Pace anlaufen aber zumindest hatten wir weder muskuläre Probleme oder welche mit dem Magen noch Seitenstechen. AQuch auf der Laufstrecke war die Stimmung großartig und ließ den zweimaligen Anstieg nach Thumersbach recht schnell vergehen. Wir sahen dann auch, das unser Teamkollege Thomas Steger das Rennen anführte und auch die restlichen pewag Athleten super unterwegs waren, was zusätzlich motivierte. Babsi baute den Vorsprung auf die Konkurrenz beständig aus und war als Siegerin ihrer Altersklasse nach 04:56:03h im Ziel. Ein Wahnsinnserfolg nach ihrem AK Sieg beim Ironman Austria und eine Bestätigung ihrer bestechenden Form!

 

Kurz danach überquerte auch ich die Ziellinie, mit 04:57:57h ebenfalls unter 5 Stunden, sehr glücklich und zufrieden, nach dem Pech beim Ironman Austria so ein tolles Rennen gehabt zu haben, in dem ich wirklich jede Minute genießen konnte!

 

18.08.2018

Thermentriathlon Fürstenfeld

Mittlerweile schon Tradition, starteten wir auch heuer wieder in Fürstenfeld über die olympische Distanz.

Wie immer toll organisiert von den Mitgliedern des Vereins dertriathlon.com, fühlten sich alle Athleten von der Startnummernausgabe weg herzlich willkommen und auch die Kleinsten, die beim Aquathlon in den verschieden Altersklassen an den Start gingen, wurden als Teil der großen Triathlonfamilie begrüßt.

 

Um 10:00 Uhr erfolgte der Start der ersten Welle, um 10:20 Uhr waren dann die Damen, Staffeln und der Rest der Herren dran. Im Freibecken des Fürstenfelder Bades ist das Schwimmen ganz was Besonderes und auch ziemlich einzigartig. Am Rad ist eine selektive Strecke über 46km mit einem Anstieg von 14 Prozent zweimal zu absolvieren, der anschließende Lauf hat es ebenfalls in sich. Die Temperaturen taten ihr übriges, dass es an diesem Tag wieder ein heißes Rennen wurde.

Ich startete heuer in der selben Welle wie Babsi und nach der obligaten Anfangsschlägerei blieben wir bis zum Schwimmausstieg eng beieinander. Babsi ging also diesmal nur mit ein paar Sekunden Vorsprung auf die Radstrecke, dennoch benötigte ich 20km, bis ich auf einholen konnte. Da die direkte Konkurrentin eine ausgezeichnete Schwimmern ist, war ihr Plan, den Rückstand (es waren dann ca. 3 Minuten) auf der Radstrecke zuzufahren und dann noch ein paar Sekunden Vorsprung nach T2 zu retten.Dementsprechend auch ihr Radsplit - ich musste also richtig reinhalten.

Mit einem knappen Vorsprung kam ich nach T2, Babsi wenige Sekunden dahinter und 40 Sekunden später dann schon die zweite Frau.Das Anlaufen war für uns schwierig, wir kämpften mit Krämpfen im Zwerchfell, das harte Radfahren machte sich bemerkbar. Erst nach ca. 3km ging es etwas besser, der Laufsplit insgesamt war aber eher bescheiden, wir konnten einfach kein Tempo aufnehmen, da sich dann sofort wieder Krampfansätze bildeten. 

Doch auch der Verfolgerin ging es nicht besser und so rettete Babsi den knappen Vorsprung bis in`s Ziel und stand beim vierten Antreten in Fürstenfeld endlich ganz oben am Podium!

Mir fehlte etwas mehr als eine Minute auf Platz 3 in der AK, aber wie gesagt, an dem Tag ging beim Laufen einfach nicht mehr, das muss man so akzeptieren.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf 2020 und auf eine spannende Titelverteidigung!

05.08.2019

Work on your weakness

Unter diesem Motto arbeiten wir gerade verstärkt an unserer Schwimmtechnik. Wir haben uns dazu den ehemaligen Profischwimmer, Freund und Masseur Daniel Gröblacher in`s Boot geholt. Gnadenlos werden uns beim Training unsere Schwächen offenbart, aber auch recht schnell die Fehler ausgemerzt. 

07.07.2019

Ironman Austria

Jetzt war er also gekommen - der Tag, für den wir so lange so hart gearbeitet hatten und der der Höhepunkt der heurigen Saison sein sollte.

 

Die Hitzewelle der vorangegangenen Wochen machten das Training zu einer Herausforderung, doch wir nahmen diese gerne an und gaben in der Vorbereitung alles. Es lief auch perfekt, fast schon zu perfekt und wir freuten uns riesig auf den Tag X.

 

Am Samstag dann die Wettkampfbesprechung und wie allgemein im Vorfeld bereits vermutet, wurde hier bekannt gegeben, dass es ein Non-Wetsuit Rennen werden würde - der See hatte über 26 Grad und das Schwimmen mit Neopren würde daher zu Überhitzung bei den Athleten führen. Für uns kein Problem, auch dafür waren wir gut vorbereitet.

 

In der Nacht gab es dann noch einmal ein heftiges Gewitter, am Rennmorgen war es aber klar und sonnig – ein perfekter Start in den längsten Tag des Jahres also. Wir checkten nochmal die Räder und Wechselbeutel, verstauten die Nahrung und machten uns auf den Weg zum Startgelände.

 

In der pewag Lounge zogen wir uns um, erhielten noch zahlreiche Glückwünsche und dann stellten wir uns für den Rolling Start an. Um 06:30 fiel der Startschuss für die Profis und ca. 20 Minuten später war es für uns soweit: wir stürzten uns in die Fluten des Wörthersees. Es ging gut voran, Babsi war nach ein paar hundert Metern mit schnelleren Athleten weg und ich suchte mir ebenfalls eine passende Gruppe. Das klappte auch recht gut, nach der erste Wendeboje wurde es zwar sehr wellig aber das war kein Problem, nur die Pace litt etwas darunter. Nach der nächsten Wendeboje ging es zurück Richtung Lendkanal, direkt der Sonne entgegen. Aber das kannten wir ja bereits und als wir dann im Lendkanal angekommen waren, wurde es wie immer richtig laut. Die Fans entlang der Strecke pushen jeden Athleten und der neue Schwimmausstieg kam immer näher. Babsi lief nach 01h08min in Richtung T1, ich 6 Minuten später. Die Stimmung war grandios und nach einem schnellen Wechsel ging es ab auf`s Rad.

 

Babsi drückte von Anfang an mächtig auf`s Gas und drückte auf der neuen Radrunde einen Schnitt von über 35km/h in den Asphalt. Ich war ebenfalls gut unterwegs und fuhr genau die vorgegebenen Watt. Die neue Strecke entzerrt das Feld von Anfang an und bietet den Athleten ein wirklich faires Rennen - auch die Kampfrichter waren gut aufgeteilt unterwegs und somit kam es kaum zur Bildung von größeren Gruppen. Babsi gab weiterhin Gas, kassierte in der Abfahrt von Velden nach Rosegg aber leider eine Zeitstrafe. Nichts desto trotz war der Radsplit (inkl. der 5min Strafe) mit 05h19min extrem schnell. Ich war ab Krumpendorf komplett alleine unterwegs und holte erst in Velden eine Gruppe ein. Gemeinsam ging es Richtung Faak und dem Anstieg, Türkei genannt. Dort kurz vor dem Kreisverkehr bei KM 120 übersah ich ein Schlagloch und da passierte der Albtraum jedes Athleten im Rennen: ich hatte einen Defekt: die Halterung der Sattelstütze gab nach und ich musste anhalten. Auf die Schnelle ließ sich das nicht beheben und da ich wusste, das nächste Bike Service war ca. 10km entfernt, fuhr ich weiter. Dort angekommen versuchten wir das zu reparieren, die Sitzposition war aber natürlich verstellt. Leider hielt das Provisorium auch nicht lange und so musste ich die letzten Kilometer irgendwie in`s Ziel bringen.

 

Enttäuscht und frustriert ging ich auf die Laufstrecke, die Beine streikten komplett, der Kopf wollte auch nicht mehr. So wurde es für mich ein Wandertag mit Joggen, Gehen, Joggen. Aber ich hörte zumindest ziemlich bald, das Babsi nach wie vor als Gesamt Achte sensationell unterwegs war und in ihrer Altersklasse auf Platz 1 lag - was für ein Rennen!! Ich freute mich unheimlich, für sie lief es wie erhofft einfach perfekt. Sie benötigte für den Marathon trotz heftigem Unwetter, dass für einige Zeit zur Teilevakuierung der Radstrecke und des Zielbereichs führte, unter frenetischen Anfeuerungsrufen von Freunden, Bekannten, Kollegen und dem Publikum entlang der Strecke lediglich 03h22min, hielt die Platzierungen souverän und holte sich nach 09h57min im Ziel ihre verdiente Belohnung ab. Ihr Freude war unbeschreiblich!! Sieg in der AK, Sieg bei den Kärntner Meisterschaften auf der Langdistanz und Platz 1 bei den österreichischen Meisterschaften sprechen eine deutliche Sprache, was sie an diesem Tag geleistet hat!

 

Eine Stunde später kam ich dann ebenfalls dort an - der Zuspruch auf der Strecke und die Anfeuerungen der Fans suchen wirklich seinesgleichen und machten für mich selbst einen Tag wie diesen zu einem richtigen Erlebnis. Ein riesen Dankeschön von uns beiden dafür - ihr seit der Wahnsinn gewesen!!

 

Ein großes Dankeschön auch an unser Team und alle Helfer, die freiwillig großartiges unter widrigsten Bedingungen geleistet haben - das ist unbezahlbar und jeder Wettkampf lebt von diesem Einsatz! Danke auch an unseren Trainer Rene Vallant, der immer daran geglaubt hat, dass wir unser Ziel erreichen können!

 

Unser Fazit des Ironman 2019: ein unglaublicher Tag, wo Sieg und Niederlage so eng beieinander gelegen sind und nur durch eine kleine Schraube entschieden wurde. Babsi konnte sich ihre Belohnung für all die Strapazen der letzten Wochen und Monate abholen, für mich ist die Chance diesmal vertan. Aber: geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Freude doppelte Freude - das macht schließlich eine gute Ehe/Partnerschaft aus!

 

P.S.: den Hawaii Slot hat Babsi nicht angenommen, das war auch nie der Plan, das Podium aber sehr wohl!

05.07.2019

Interview in der Kronen Zeitung

Wir hatten das außergewöhnliche Vergnügen, im Rahmen des Ironman Austria ein großes Interview in der auflagenstärksten Zeitung Österreichs geben zu dürfen. Wir sind sehr dankbar dafür und nun viel Spaß beim Lesen!

23.06.2019

Lendkanal Crossing

Unsere Vorbereitungen für den großen Tag am 07.07. sind beinahe abgeschlossen und als letzten Formtest gingen wir auch heuer wieder beim mittlerweile schon traditionellen Lendkanal Crossing an den Start.

 

Die letzten Tage bzw. Wochen waren naturgemäß extrem hart, denn wir haben im Schnitt um die 25 Stunden pro Woche trainiert. Neben Arbeit und Familie eine Herkulesarbeit, die aber Dank der Unterstützung und dem Verständnis Aller gut zu bewältigen war.

 

Um 10:00 Uhr ging es los, Babsi nahm die 3,8km in Angriff und startete vom Lendhafen in Richtung Loretto. Ich hatte die 1,5km am Plan und wir beide fühlten uns trotz der Anstrengungen der letzten Tage recht gut. Nach etwas mehr als 00:23:50 Minuten war es für mich geschafft, Babsi war nach 01:05:30 im Ziel. Für beide bedeutete das der jeweils 6 Gesamtrang, womit wir sehr zufrieden sind!

 

Ironman Austria - here we come!

25.05.2019

Apfelland Triathlon Stubenberg

Für Babsi stand an dem Wochenende der erste große Bewerb der Saison über die Mitteldistanz an, der gleichzeitig auch die Vorbereitung für den Ironman Austria in Klagenfurt war. Das Wetter war perfekt, der See hatte knappe 18 Grad und sie war motiviert bis in die Haarspitzen – es war also alles angerichtet für einen tollen Wettkampf!

 

Um 09:00 Uhr erfolgte der Startschuss und los ging es über 2 Runden und 1,9km durch den Stubenbergsee. Babsi kam 30 Sekunden hinter der Führenden aus dem Wasser, wechselte aber dermaßen schnell, dass sie die Wechselzone 35 Sekunden vor ihr verlassen konnte.

 

Am Rad wurde es richtig hart: die kurzfristig wg. einer Baustelle geänderte Streckenführung war mit 1.200 HM auf den 80km deutlich anspruchsvoller als ursprünglich gedacht und verlangte den Athleten alles ab. Babsi hatte nach dem Radsplit etwas mehr als 3 Minuten Rückstand auf die Führende, vor allem am Rad sehr starke Dame, was in Vorfeld durchaus so erwartet wurde. Die dritte und vierte Dame kam jeweils mit einer weiteren Minute Rückstand in die Wechselzone – es zeichnete sich also ein Entscheidungskampf auf der Laufstrecke ab.

 

Babsi machte beim Laufen Runde um Runde Zeit auf die Führende gut, die Vorjahressiegerin war ihr aber hart auf den Fersen. In der letzten von 5 Runden fiel dann die Entscheidung – Babsi wurde überholt, konnte das Tempo nicht mitgehen und kam nach 20km als Dritte mit einer Minute Rückstand, aber glücklich und sehr zufrieden, mit einer Bombenzeit von 04:28:49h in`s Ziel. Was für ein Rennen!

 

Nun gilt es in den kommenden Wochen nochmal alle Kräfte zu mobilisieren, um die anstehenden langen Einheiten so gut wie möglich zu absolvieren. Die Vorfreude auf den Ironman steigt jedenfalls mit jedem Tag!

11.05.2019

Kirschblütenlauf

Knapp eine Woche nach dem Halbmarathon in St. Veit waren wir beim Kirschblütenlauf zu Gunsten der Kinderkrebshilfe über die 8 km Distanz am Start. Die Tage davor waren erneut mit viel Training ausgefüllt, die Beine daher ziemlich schwer.

 

Babsi war schon früh auf den Beinen, da ihre Schulklasse ebenfalls teilnahm und es vor Ort noch einiges zu organisieren gab bzw. die Zwerge von ihr vor und nach dem Lauf betreut wurden.

 

Um 10:30 Uhr ging es dann für uns los, das Tempo war von Anfang an erwartungsgemäß extrem hoch, den ersten Km lief ich mit 03:40min an, der Zweite war nur unwesentlich langsamer. Ich musste auf der zweiten Runde dann aber etwas Tempo rausnehmen, die Beine wollten nicht so wie ich. Schlussendlich war ich mit einer Zeit von ziemlich genau 30 Minuten aber sehr zufrieden.

 

Babsi ging es gar nicht gut, keine Kraft und auch der Kopf wollte nicht so recht. 3 Minuten nach mir kam sie in`s Ziel und freute sich nur noch auf den kommenden Ruhetag!

 

Alles in allem eine Top Veranstaltung mit insgesamt 2.500 Startern und vielen bekannten Gesichtern über alle möglichen Distanzen - wir sehen 2020 sicher wieder!

05.05.2019

Sonnenlauf St. Veit

Nach einer harten Trainingswoche stand als Abschluss der schon traditionelle Halbmarathon in St. Veit am Programm. Der Sonnenlauf sollte ein erster Formtest und vor allem eine richtig harte Trainingseinheit sein.

 

Bevor wir uns auf den Weg machten, war noch eine Kraftausdauer Einheit auf der Rolle angesagt - das Wetter an dem Wochenende war ja mit niedrigen Temperaturen und Regenschauern sehr bescheiden, daher konnten wir die geplante Radfahrt zum Startgelände nicht absolvieren. Um 08:30 fuhren wir dann los - 3 Grad und Regen waren nicht gerade einladend, um 21 Km zu Laufen...

 

Doch wir hatten Glück: in St. Veit war es zwar immer noch sehr kalt, aber es regnete nicht. Ein kurzes Einlaufen und dann ging es um 09:30 Uhr auch schon los. Ich fühlte mich vom Start weg sehr gut und konnte die erste Runde in einer schnellen Gruppe mit einer Pace von 4min/km absolvieren. Danach war ich ca. 3km ganz alleine, da die anderen Läufer nur den Viertelmarathon bestritten. Ganz alleine verlor ich etwas meinen Rhythmus und die Pace ging in den Keller.  Dann lief eine 3 Mann starke Gruppe auf mich auf und ich fand auch meinen Rhythmus wieder. Gemeinsam trotzen wir dem immer stärker werdenden Gegenwind und konnten so abwechselnd bis kurz vor dem Ziel wieder richtig Tempo machen. Ca. 1km vor dem Ende zog ich nochmal voll an, da ich schon länger auf dem Kurs zu einer neuen Bestzeit war und die sollte wenn schon, dann auch richtig gut werden. So kam ich nach 01:25:40h über die Ziellinie und pulverisierte somit meine alte Zeit vom Wiener HM aus 2017 um genau 2 Minuten!

 

Babsi fühlte sich auch sehr gut und war so wie ich bis Km 17 ebenfalls auf der Jagd nach einer neuen Bestzeit. Von da weg ging ihr aber leider sukzessive die Kraft aus und kurz vor dem Ziel wurde ihr dann auch noch so übel, das sie sich nach dem Überqueren der Ziellinie übergeben musste. Nichts desto trotz stand schlussendlich eine Hammerzeit auf der Uhr: mit 01:30:38 verfehlte sie ihren alten Rekord nur um 40 Sekunden und wurde Gesamt Zweite - was für ein Erfolg!

12.04.2019

Trainingslager Istrien

Die Wochen nach Zypern vergingen wie im Flug und schon machten wir uns auf den Weg zu unserem zweiten Trainingslager in diesem Jahr. Das Ziel war Novigrad, wo wir im Hotel Aminess Maestral mit einem 25m Salzwasserpool neben einer tollen Laufstrecke entlang der Küste und anspruchsvollen Radrouten, ideale Bedingungen für eine intensive Woche hatten. 

 

Mit von der Partie war unsere liebe Freundin Elke Istenig sowie unsere Teamkollegen Christian Hanschitz und Markus Sageder, am Ende der Woche stieß dann noch Markus Polka zu uns. Insgesamt legten wir auf dem Rad 750km mit 10.000Hm zurück, sind 50km gelaufen und 10km geschwommen. Und das alles bei traumhaftem Wetter mit viel Sonne! Ganz wichtig natürlich war auch, dass die Küche im Hotel hervorragend war, somit konnten wir unsere Speicher jeden Tag mit leckeren kroatischen und internationalen Spezialitäten auffüllen.

 

Hier ein paar Eindrücke dieser herrlichen Woche!

09.02.2019

Trainingslager Zypern

Unser erstes Trainingslager führte uns heuer auf die schöne Insel Zypern im östlichen Mittelmeer, nur 3 Flugstunden von Österreich entfernt.

 

Ein schönes Hotel, tolles Essen, gutes Wetter und warme Temperaturen um die 18 Grad erwarteten uns in dieser Woche. Die Gegend rund um Coral Bay und Paphos ist ziemlich bergig mit langen Anstiegen, schnellen Abfahrten und giftigen Rampen mit meist um die 9-12% Steigung - über 9.000 Höhenmeter auf 500 Kilometern sprechen eine deutliche Sprache. Belohnt wird man aber mit fast durchgehend grandiosen Ausblicken, wie auch das kurze Video mit den Highlights der Woche zeigt.

 

An den Linksverkehr gewöhnt man sich sofort, im Landesinneren ist auch kaum Verkehr und die Autofahrer sind sehr rücksichtsvoll. Abdrängen, Huporgien und Duschen aus der Scheibenwaschanlage, wie es in Österreich leider an der Tagesordnung steht, sind dem freundlichen Inselvolk Gott sei Dank völlig fremd.

 

Zypern ist definitiv eine Reise wert und war für das Grundlagentraining um diese Jahreszeit  genau die richtige Wahl!

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