17.06.2018

Lendkanal Crossing

Bereits zum dritten Mal fand heuer das Lendkanal Crossing statt. Es galt entweder 3,8km, 1.500m oder 750m zu bewältigen, die heuer mit den 3,8km vom Lendhafen aus bis kurz vor den Seespitz Maria Loretto gestartet wurden.

 

Zahlreiche Teilnehmer fanden sich ein, um diese einzigartige Spektakel in der Landeshauptstadt sportlich zu meistern. Sogar unser Landeshauptmann, Dr. Peter Kaiser war über die 1.500m am Start.

 

Babsi nahm die 3,8km in Angriff, ich die 1.500m. Geschwommen wurde wahlweise mit oder ohne Neo, Babsi entschied sich gegen die Gummihaut um einen verschärften Trainingseffekt zu erzielen.

 

Um 10:00 Uhr ging es los und nach 25 Minuten bzw. 72 Minuten war es dann auch geschafft - trotz vieler Wasserpflanzen und Seerosen ein tolles Erlebnis, perfekt organisiert auch diesmal wieder von Mario Kapler und seinem 3athlon Kärnten Team.

09.06.2018

Keszthely Triathlon

Nun war es soweit: drei Wochen nach unserer Hochzeit standen wir nach vier Stunden etwas mühsamer Anreise - viel Verkehr, Baustellen und Hitze - am riesigen Eventgelände direkt am Plattensee und versuchten herauszufinden, wie wir am schnellsten zu unseren Startunterlagen kommen. Glücklicherweise trafen wir den Veranstalter, mit dem ich im Vorfeld schon mehrmals Kontakt hatte, der uns alles genau erklärte. Eine Stunde später war dann alles erledigt, Namensänderung von Babsi inklusive. Was hier geboten wurde, war wirklich unglaublich: unzählige Freiwillige waren im Einsatz, um den knapp 1.000 Athleten einen reibungslosen Ablauf des Registrierungsprozederes zu ermöglichen, ein prall gefülltes Startsackerls mit vielen Sachen zum Auswählen wie Hoodies, Rad-, Lauf- und Schwimmbekleidung, Musik, Catering und und und.

 

Wir besorgten uns noch ein paar Lebensmittel im örtlichen Supermarkt, dann Startsäcke befüllen, Rad- und Helm bekleben, danach legten wir die Füße hoch. Am Abend kam dann leider ein schlimmes Unwetter, das unter anderem auch die Wechselzone verwüstete. Doch das Team des Veranstalters schaffte es dennoch mit einem Gewaltakt, bis zum frühen Morgen alles wieder in Ordnung zu bringen, wie wir auf Facebook mitverfolgen konnten.

 

Der nächste Morgen: Tagwache war um 04:45 Uhr, anziehen, ein kurzes Frühstück, dann ging es Richtung Start/Ziel Gelände. Alle waren froh, jetzt erst die Räder einchecken zu müssen, der Sturm hätte wohl gröberen Schaden an den teuren Stücken verursacht. Wir prägten uns die Wege von T1 und T2 genau ein, um 07:15 Uhr dann Aufwärmen und Einschwimmen. Der See war warm, 25 Grad, daher Neoverbot. Mir war es sehr recht, ich hasse die Dinger, Babsi schwimmt sowieso immer sehr gut.

 

Die Schwimmstrecke wurde aus Sicherheitsgründen und auf Grund des Wellengangs auch noch kurzfristig verändert (und wohl auch unfreiwillig auf knapp 2,2km verlängert) und verlief jetzt parallel zum Ufer. Große Wendebojen und gut ersichtliche Richtungsbojen waren gesetzt worden und um 08:00 Uhr ging es los - Massenstart! Wir hatten uns ganz vorne aufgestellt und machten gleich Tempo. Es ging gut voran, die obligate Schlägerei blieb mir diesmal erspart, Babsi leider nicht ganz. Nach einem kurzen Gerangel konnte sie sich aber lösen und wieder zu mir aufschließen. Wir hatten lange immer wieder Blickkontakt, nach 36 Minuten waren wir aus dem Wasser - Babsi ca. 30 Sekunden vor mir, in T1 sahen wir uns noch kurz.

 

Die Wechselzone war riesig, die Wege dementsprechend lang. Raus aus dem Speedsuit, Startnummer angelegt, Helm auf und mit den Beinen in der Hand zum Rad. Raus aus T1, aufsitzen und los ging es - 90km mit knapp 1000HM galt es zu bewältigen. Die ersten Kilometer ging es verwinkelt raus aus der Stadt, dann der erste Anstieg und danach folgte der spektakuläre Teil: 82km Autobahn bzw. Autostraße mit bestem Asphalt. Sowas hatte ich bisher nur in Bahrain erlebt. Kurz darauf sah ich Babsi und als ich vorbeifuhr, versuchte sie gleich, dran zu bleiben, ein gutes Zeichen. Es galt weitere 4 Anstiege und dementsprechende Abfahrten zu meistern bis die Wende kam. Kaum war ich herum, war Babsi auch schon da - das erstaunte mich dann doch, denn ich hatte ziemlich Tempo gemacht und war zu dem Zeitpunkt schon weit vorne im Feld. Aber genauso freute ich mich, diese Art von Streckenführung liegt uns beiden ja sehr - es schien ein toller Tag zu werden!

 

Zurück ging es wieder im selben Takt: lange Anstiege, schnelle Abfahrten und kurze Drückerpassagen bis zur erneuten Wende, einem Regenschauer inklusive. Babsi hatte diesmal zwar etwas mehr Rückstand, war aber nach wie vor in Schlagdistanz. Es ging wieder zurück und nach der letzten Wende dann Richtung T2. Babsi ließ nicht locker, machte Tempo und schaffte es dann ein paar Kilomter vor Ende der Radstrecke, zu mir aufzufahren. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe ging es Richtung Stadt und Wechselzone. Kurz davor verlor ich durch einen Fehler mein Visier und musste kurz anhalten, das kostete natürlich ein paar Sekunden - Endzeit 02:41h.

 

Rad in den Ständer stellen, Wechselsack holen, rein in`s Zelt, Schuhe an, wieder raus, da stand Babsi. Sie hatte auf mich gewartet - wegen der Sekunden die mich der Fauxpas mit dem Visier gekostet hatte, wäre sie ja eigentlich früher auf der Laufstrecke gewesen. Mit vielem hatte ich an diesem Tag gerechnet, aber damit nie...

 

Unbeschreiblich das Gefühl, gemeinsam auf die Laufstrecke zu gehen! Wir liefen mit einer Pace von 4:20min an, nahmen dann etwas raus, als es den ca. 1km langen Anstieg hinauf zum Hauptplatz von Keszthely und Richtung des prachtvollen Schloss Festetics ging. Die Stimmung entlang der Strecke war gigantisch, sowas kannten wir bisher nur vom Ironman in Klagenfurt. Es ging durch die wundervolle Parkanlage des Schloss, dann wieder den Hauptplatz runter, einen weiteren Park Richtung entlang und durch die Wechselzone. Diese Strecke galt es 4x zu absolvieren, der Anstieg tat spätesten beim dritten Mal dann schon richtig weh. Da war es auch, als Babsi das Tempo etwas anzog und ich bei KM12 reißen lassen musste. Auf den letzten Kilometern dann Starkregen, doch wir hatten es ja schon fast geschafft. Ich lief nochmal bis auf 10 Sekunden an sie heran und in diesem Abstand kamen wir dann auch mit einer Laufzeit von 01:39h in`s Ziel. Babsi mit Platz 8 Overall (es gab keine eigene Profiwertung) und Platz 1 in der AK stand sogar am Stockerl. Was für ein Rennen, was für ein Tag!

 

12.05.2018

Kirschblütenlauf

In Krumpendorf fand bei herrlichem Wetter der mittlerweile schon traditionalle Kirschblütenlauf, heuer mit über 1.600 Startern auf den verschiedenen Distanzen, zugunsten der Kinderkrebshilfe statt. Toll organisiert wirklich ein Fest für Groß und Klein!

 

Wir nahmen nach einer harten Trainingswoche die 8km in Angriff und es lief im wahrsten Sinne des Wortes gut. Zumindest bis kurz vor dem Ziel: Babsi bis dahin als Dritte Frau in einem Kopf an Kopf Rennen ganz vorne dabei, musste sich plötzlich übergeben und verlor dadurch leider 3 Plätze. Ein kleines Trostpflaster: für einen Stockerplatz in der AK reichte es dann aber doch noch.

 

Ich konnte meine geplante Pace von Anfang bis zum Ende durchziehen und bin mit Platz 10 Overall mehr als zufrieden!

05.05.2018

Sprinttriathlon Großsteinbach

Nun war er also gekommen, der Tag des ersten Triathlons der Saison 2018 und es sollte sich hier zeigen, ob der Aufbau der letzten Monate Früchte getragen hat.

 

Der Badesee hatte bereits stattliche 22,5 Grad, dass um die Jahreszeit sonst obligatorische Einfrieren der abstehenden Gliedmaßen inkl. Gesichtspartie beim Schwimmen entfiel diesmal also. Tolles Wetter pünktlich zum Startschuss tat sein Übriges, sodass dieser Bewerb, ausgerichtet wieder von dertriathlon.com aber heuer erstmals von Johann Lindner von b-active.at organisiert, mit 200 Startern ein voller Erfolg wurde.

 

Um 13:30 Uhr ging es los, die erste Welle mit knapp 120 Athleten schwamm auf den Rundkanal, der um die Freizeitanlage führte, zu. Ich mittendrin und erstmals seit langem bekam ich auch ordentlich Prügel. Nach ca. 400m beruhigte sich die Situation etwas und ich konnte nach aufkommender Panikattacke und Atemnot endlich meinen Rhytmus finden.

 

Der Wechsel ging komplikationslos vonstatten, am Rad hatte ich wirklich Druck am Pedal und konnte mit einem Schnitt von knappe 38km/h die 24km schnell hinter mich bringen.

 

Beim Laufen dann leider arges Seitenstechen und erst nach km 4 ging es richtig gut mit einer Pace von 3:53min/km, doch da war das Rennen dann auch schon wieder vorbei.

 

Babsi hatte ein gutes Schwimmen, fühlte sich auch am Rad sehr gut (obwohl hier noch mehr drin gewesen wäre wie sie selber sagt), kämpfte wie auch in den letzten Jahren dort mit der Laufstrecke aber zog es bravourös durch - Platz 3 Overall war die Belohnung, was für ein Auftakt!

 

Insgesamt muss man sagen war das Niveau extrem hoch - das hat uns wirklich etwas überrascht. Aber da unser Fokus ja nicht auf den Sprint sondern eher Mittel- und vor allem Langdistanzen liegt, war der Bewerb vor allem eines: ein richtig gutes Training! Und das Wiedersehen von vielen Freunden und Bekannten machten den Saisonopener zusätzlich zu etwas Besonderem!

01.05.2018

1. i-like-it Frauenlauf

In Velden fand am 1. Mai zum ersten Mal der i-like-it Frauenlauf über knapp 5,3 km statt und war mit 450 Teilnehmerinnen ein voller Erfolg für den Veranstalter. Geboten wurde den Läuferinnen einiges und die Stimmung war der Hammer!

 

Babsi sah den Lauf vor allem als schnelle Trainingseinheit, denn der erste Triathlon der Saison in Großsteinbach steht vor der Tür. Sie konnte ihr angepeiltes Ziel von 4min/km auch erfolgreich umsetzen und kam schlußendlich als Gesamt Vierte in`s Ziel.

 

Mit ihr am Start waren unsere beiden Mädels Milli und Raffi, eine Freundin lief ebenfalls mit. Auch Bob durfte in der letzten von 4 Runden Gas geben und brachte Milli gut in`s Ziel – was für ein Spaß für die ganze Familie!

08.04.2018

Sorger Halbmarathon Graz

Eine Verkühlung in den Tagen davor verhinderten leider meine Teilnahme aber Babsi stand topfit am Start und freute sich auf das Rennen bei perfektem Laufwetter.

 

Die erste Hälfte ging richtig gut, danach wurde es richtig hart aber sie kämpfte sich durch und schließlich wurden die Mühen wieder mal belohnt: Platz 3 Overall kann sich wirklich sehen lassen!

 

Ein toller Start in die Saison und der Lohn für die vielen Trainingskilometer bei Kälte, Wind und Schnee in diesem harten Winter!

24.03.2018

Wolfsberg 10k

Zwei Wochen vor dem Halbmarathon in Graz war der 10 Kilometer Lauf, der im Rahmen des Intersport Halbmarathon ausgetragen wurde, für uns ein erster Test und Standortbestimmung bei nicht winterlichen Verhältnissen.


Super organisiert vom LAC Wolfsberg, fand der Start pünktlich um 13:05 Uhr statt, fünf Minuten nachdem sich die Läufer der Halbmarathon Distanz in Bewegung gesetzt hatten.

Es war mit 4 Grad recht kühl und auch windig, typisch für das Wetter momentan.

 

Die ersten 5km geht es am Radweg entlang der Lavant leicht bergab, nach der Wende naturgemäß dann immer leicht bergauf. Daher waren die Anfangskilometer auch super zu laufen, zurück mit immer wieder starkem Gegenwind dann aber extrem herausfordernd.

 

Wir beide verfehlten die angepeilte Pace zwar relativ deutlich, aber Babsi konnte sich bei diesen Bedingungen und nach einer harten Trainingswoche dann doch noch über Platz 3 Overall freuen - ein super Training war es für uns beide allemal!

14.03.2018

Team running challenges Live Chat

Vor ein paar Wochen wurden wir vom Admin und Gründer der Facebook Gruppe "Team running challenges", Thomas Baldauf, gefragt, ob wir Lust auf einen Live Chat rund um das Thema Triathlon, Laufen, Familie und Beruf hätten. Vor allem für Neueinsteiger gedacht, erzählten wir also ein bisschen aus unserem Leben, beantworteten Fragen rund um das Thema Training und wie sich das für uns am besten mit dem Alltag verbinden lässt.

 

Das ausführliche Interview gibt es hier zum Nachsehen

03.03.2018

STM Winter Triathlon

Es ist endlich soweit - die Wettkampfsaison 2018 ist eröffnet!

 

Nach langen, kalten und schneereichen Wochen gab es für die Austragung der Staatsmeisterschaften im Wintertriathlon in der Villacher Alpenarena perfekte Bedingungen für den Veranstalter und die Athleten.

 

Babsi hatte sich zwar nicht wirklich auf diese Spezialdisziplinen vorbereitet, war aber genau deswegen sehr gespannt, was hier möglich ist.

 

Das Laufen im teils sehr tiefen Schnee machten die 7km zu einer Aufgabe, die 12km am MTB auf dem rutschigen Untergrund, durch Löcher und tiefe Spurrillen war allgemein durch viele Stürze geprägt, das Langlaufen über 10km auf der extrem selektiven Strecke forderten den Athleten dann nochmal alles ab.

 

Babsi schlug sich wacker, blieb beim Laufen dran, gab am Bike richtig Gas und quälte sich dann irgendwie noch über die Höhenloipe. Nach 2h 11min kam sie glücklich in`s Ziel und wurde für ihre Leistung mit dem Vizestaatsmeistertitel in ihrer AK belohnt!

Wintertraining

Frau Holle meint es heuer gut mit uns und hat in den letzten Wochen immer wieder ihre Kissen ausgeschüttelt. Kärnten ist tiefverschneit und wir nutzen die perfekten Bedingungen, um etwas Abwechslung in das Training zu bringen. Langlaufen und vor allem Skitouren stehen so oft es geht am Programm. Eine tolle Ergänzung zu den Indooreinheiten und vor allem gut für die Grundlagenausdauer!

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